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Erdberger Lände
Erdberger Lände
Städtebauliches Projekt mit Wohnanlagen und öffentlichem Park; Wettbewerbsgewinn in Zusammenarbeit mit BEHF Architekten 2014; Auftraggeber ARE Development und PREMIUM Immobilien; Dimension der Anlage ca. 24.000m²; Planung 2014-17; Realisierung 2017-18
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Lage in der Stadt

Das städtebauliche Areal Erdberger Lände 36-38 im dritten Wiener Gemeindebezirk umfasst eine Fläche von rund 2,4 Hektar, auf der eine in zehn Bauplätze gegliederte Wohnanlage und ein öffentlicher Park (Leonie Rysanek Park) mit einer verkehrsberuhigten Erschließungsstraße geplant und realisiert werden. Der architektonischen Differenzierung in Bauplätze mit unterschiedlichen Planungsbüros steht ein Freiraumkonzept gegenüber, das als verbindende Ebene den Ensemble-Charakter unterstützt und das gesamte Areal durchfließt.

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Struktur und Erschließung

Die Erschließung der Baukörper erfolgt über den Wehleweg, der nur von Müllabfuhr und Einsatzfahrzeugen befahren wird. Kleinräumige Platzflächen untergliedern das Areal und bieten nachbarschaftsbezogene Aufenthaltsräume.  Die begrünten Flächen im ersten Obergeschoss sind teilweise nicht begehbar und wirken als grüne Grafik für Bewohner der umliegenden hohen Wohngebäude.

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Gestaltungskonzept

Eine durchgehende Materialität und Formensprache verbindet die Bauplätze und ermöglicht somit die Etablierung gestalterischer Gesten über Grundgrenzen hinweg. Baumreihen und Wegeverbindungen schaffen einerseits Achsen und Blickbeziehungen und bilden andererseits geschützte Grünräume, die zum Aufenthalt einladen.

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Achsen und Ebenen

Die Typologie der Baumallee fungiert als Zitat der gartenhistorischen Geschichte des dritten Wiener Gemeindebezirks. In Anlehnung an die Vielzahl barocker Gartenanlagen, die nur mehr in Rudimenten vorhanden sind, wird eine zeitgenössische, urbane Interpretation der geometrischen Typologien umgesetzt. Die Achsen werden mit zwei Treppenanlagen abgeschlossen, die gleichermaßen einen attraktiven visuellen Abschluss wie einen bespielbaren Aufenthaltsraum und eine Verbindung zum Dachgarten der nördlichen Bauplätze darstellen.

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September 2016