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Radisson Blu Bukovel
Radisson Blu Bukovel
Entwurf des Radisson Blu Winter Resorts Bukovel, Ukraine;
in Zusammenarbeit mit VTPlan, PKF Hotel experts, Yunakov Construction Architecture und bo!design, Berlin;
Dimension der Anlage ca. 25.000m²; Planung 2011, Realisierung 2013

Für das Winter Resort der Radisson Blu Gruppe im Skigebiet Bukovel in den unkrainischen Karpaten wurde ein Freiraumkonzept entwickelt, das auf mehreren Ebenen unterschiedliche Anforderungsprofile und Funktionen erfüllen muss. Im Leistungsumfang der Konzeption waren zwei großräumige Terrassen- bzw. Gartenebenen in direkter Anbindung an Lobby, Restaurant sowie Spa-Bereich, die den Zimmern zugeordneten Balkons und die Umgebung des Hotels mit Zufahrt und Verbindung zu Skipiste und -lift enthalten.

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Gestaltungskonzept

Für die landschaftliche Eingliederung des Hotels sieht das Gestaltungskonzept eine sanften, unmerklichen Übergang in die teils offene, teils bewaldete Umgebung vor. Eine Verschneidung vorhandener landschaftlicher Elemente mit Elementen des Hotels löst die sichtbaren Resortgrenzen auf. Innerhalb der Gebäudeflügel werden ortsspezifische Landschaftselemente einbezogen und formal neu interpretiert.

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Terrassenebene

Der wichtigste Außenraum ist die zentral gelegene Terrasse mit großartigem Ausblick nach Süden auf die gegenüberliegende Bergkette. Eine Serie von geometrisch abstrahierten Rasenhügel im Holzdeck verweisen auf die runden Kuppen der gegenüberliegenden Hügelkette, generieren einen skulpturalen Eye-Catcher für die Gäste und bilden gleichzeitig auf der Terrasse unterschiedlich große Räume für die Outdoor Lobby und das Restaurant.

Als Erweiterung des Restaurantbereichs dient die extensiv begrünte Dachfläche des darunterliegenden Ballrooms, die mit einer Holzkonstruktion zugänglich gemacht wird und als VIP-Terrasse oder für intimere Candle-light-Dinners genutzt werden kann.

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Gartenebene

Ein der Terrasse vorgelagerter, gegenüber der umgebenden Landschaft erhöhter Garten stärkt den inszenierten Blick von der Terrasse. Der direkt an den Spa anschließende Bereich des Gartens bietet in Form von Terrassen den entsprechenden Erholungsraum, während der Garten auch Spazierwege und Rückzugsräume im unmittelbaren Umfeld der Hotelfacilities bieten. 

Ein für Hotelgäste nicht sichtbarer „Backspace“ mit kurzen Servicewegen, ein gestalterisch eingebettetes System für Zugangskontrollen und ein abgestimmtes Beleuchtungskonzept wurden zur operativen und atmosphärischen Optimierung in die Planung miteinbezogen.

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Eröffnung 2014