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Klinik im Park
Klinik im Park


Healing Landscape Ottakring - Planung der Außenanlagen der künftigen
Klinik Ottakring in Zusammenarbeit mit Isolde Rajek und ihrem Büro
rajek barosch landschaftsarchitektur. Wien. Planungsbeginn 2026

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Im Zuge der Modernisierung der Wiener Spitäler wird das traditionsreiche Pavillonspital in Ottakring bis zum Jahr 2040 zu einer modernen Zentralklinik mit einem großzügigen, gesundheitsfördernden Freiraum weiterentwickelt.

Derzeit ist der Grünraum durch die bestehende Pavillonbauweise stark zergliedert. Mit der Auflösung dieses Systems entstehen künftig drei größere Baukörper – die neue Zentralklinik, das Eltern-Kind-Zentrum sowie die Psychiatrische Abteilung. Gleichzeitig wird der umliegende Freiraum neu organisiert und deutlich erweitert: Die zusammenhängenden Grünflächen wachsen um rund 30 Prozent und schaffen mehr Raum für Erholung, Begegnung und Aufenthalt.

 

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Klinik im Park - Gesamtareal als fließende Parklandschaft

Rund um die neuen Baukörper der Klinik Ottakring nimmt die fließende Parklandschaft die umgebenden (stadt-)landschaftlichen Bezüge des Wienerwaldes auf,
bildet eine großzügige grüne Mitte und wird mit ihrem naturnahen Charakter zum Ort der Erholung und Heilung für MitarbeiterInnen, PatientInnen, BesucherInnen und die Nachbarschaft. Für den dicht bebauten 16. Wiener Gemeindebezirk entsteht so ein wertvoller Grünraum.

Die darin eingebettete Erschließung und die überlagerte, vegetative Raumstruktur animieren zu Bewegung und Entdeckung. Damit kann der gesamte Park als
Therapiegarten verstanden werden.

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Vielfältige Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten

Der Weg wird zum zentralen Erlebnisraum im Park. Neben Bewegungs- und
Erlebnisangeboten, stehen auch Erholungs- und Rückzugsbereiche zu Verfügung.

 

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Erschließung + Nutzung + Raumbildung + Beleuchtung
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Abwechslungsreicher Landschaftspark durch unterschiedliche
Vegetationstypologien

Unterschiedliche Vegetationstypen durchdringen sich und lassen damit einen
abwechslungsreichen Landschaftspark mit differenzierten Atmosphären entstehen.

Dem Erhalt der bestehenden Baumgruppen wird ein starker Fokus gegeben. Diese werden durch ergänzende, klimaresistente Gehölzpflanzungen zu einem Mosaik
aus Grünflächen und -volumina weiterentwickelt und ergänzen den bisherigen
Klimawald zu einer raumgreifenden Struktur, die eine offene Mitte umfasst.

Es entstehen natürlich klimatisierte und vielfältige Raumangebote, die unter-
schiedliche Programmierungen erlauben – Spazierwege, Rückzugsräume, sonnige und schattige Bereiche, Gastgärten, Spielmöglichkeiten, Flächen für Sport und
Bewegung, Therapiegärten etc.

Besonders prägend wird die begehbare Topografie, die durch ihre mineralischen
Einsprenglinge markant in Erscheinung tritt. Als Treffpunkt, Bewegungs- und Rückzugsort wird sie zum identitätsstiftenden Freiraum.

Gemeinsam mit den dichten Waldmosaiken und freien Wiesenflächen entsteht ein kleinteiliges Netz unterschiedlicher Naturräume mit hoher Biodiversität.

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Parkterrasse + Knotenpunkte + Vorplätze

Die Vorplätze vor den Klinikgebäuden bilden verbindende Übergangsräume
zwischen der baulichen Struktur und dem angrenzenden Park. Sie schaffen
fließende Übergänge und stärken die räumliche Verknüpfung von Architektur
und Landschaft
.

Dem Zentralen Neubau ist ein solcher Freiraum vorgelagert: Als langgestreckte Parkterrasse ausgebildet, ist er über Brücken barrierefrei erreichbar und bietet
vielfältige Aufenthalts- und Rückzugsmöglichkeiten.

Diese Parkterrasse bildet einen zentralen Knotenpunkt innerhalb des Freiraum-
systems und übernimmt zugleich eine wichtige soziale Funktion. Schattige Aufenthaltsbereiche unter Baumkronen und einem Pavillon laden zum Verweilen ein,
während ein Wasserspiel zur Belebung des Ortes beiträgt und zusätzliche
Nutzungsqualitäten schafft.

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Identitätsstiftende Topografie

Eine besondere Herausforderung stellt der Lichtgraben entlang des Zentralen
Neubaus dar, der als terrassierte „Hängende Gärten“ konzipiert wird, welche
attraktive Blicke aus der Magistrale und der Eingangshalle bietet und die
Belichtung der darunterliegenden Ebene 99 gewährleistet.

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Neutrale Massebilanz + Regenwassermanagement

Eine ausgeglichene Massenbilanz wird angestrebt, indem ehemalige
Untergeschosse
in das Versickerungskonzept integriert werden.

Zusätzlich werden sämtliche Dachwässer aller Klinikgebäude vollständig in das Versickerungssystem eingebunden.

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Ort: Wien

Größe: ca. 70.000 m²

Planungsbeginn: 2026

Geplante Fertigstellung: 2040

Auftraggeber: Stadt Wien – Wiener Gesundheitsverbund

GP-Koordination / Projektmanagement: Jakob Kastner

Verkehr / Tragwerk / Versickerung: AXIS Ingenieurleistung

Elektroplanung: Eipeldauer

Renderings: Moriet & Brro